Bleiben Sie informiert  /  Montag, 05. Oktober 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Neckarwiese: Test von Greifvogel-Attrappen zur Abschreckung von Gänsen

19. September 2019 | Freizeit, Heidelberg, Leitartikel, Natur & Umwelt, Politik, Wirtschaft

Auf der Neckarwiese wurden im Bereich der „Wasserschachtel“ testweise zwei Greifvogel-Attrappen installiert, die wildlebende Gänse im direkten Umfeld verschrecken sollen.
©Stadt Heidelberg

Die Stadt Heidelberg testet eine neue Maßnahme zur Reduzierung der Gänsepopulation auf der Neckarwiese im Stadtteil Neuenheim: Am Montagnachmittag, 16. September 2019, sind im Bereich der „Wasserschachtel“ unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke zwei Greifvogel-Attrappen installiert worden. Die Vogelscheuchen aus schwarzem Drachenstoff sind an einer zehn Meter langen Teleskopstange befestigt. Durch den Wind bewegen sich die Greifvogel-Attrappen und sollen die Gänse verschrecken. Auf diese Weise sollen die wildlebende Gänse und mit ihnen einhergehende Verunreinigungen von der Neckarwiese stärker ferngehalten werden.

 

Die beiden Greifvogel-Attrappen wurden vorerst testweise installiert: Das Landschafts- und Forstamt wird nach einer Reinigung des Bodens im Umfeld der Attrappen in den kommenden Wochen beobachten, ob die Verunreinigungen nachgelassen haben und die Maßnahme Erfolg hat. Bei einer Verbesserung der Situation im direkten Umfeld der Greifvogel-Attrappen könnten diese künftig auch in anderen Bereichen der Neckarwiese Anwendung finden. Vergleichbare Anlagen wurden bereits im Thermalbad und im Tiergartenbad durch die Stadtwerke Heidelberg installiert.

 

Maßnahmen zur Reduzierung der Gänsepopulation

 

Die Stadt Heidelberg hat zudem bereits im Mai 2019 verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Anzahl der wildlebenden Gänse im Stadtgebiet zu reduzieren:

  • Jagd: Die Jagdpächter der angrenzenden Feldjagdreviere bleiben aufgefordert, die Nilgans verstärkt zu bejagen, wo eine gefahrfreie Jagd möglich ist. Auf der Neckarwiese ist eine Jagd aus Sicherheitsgründen nicht möglich.
  • Füttern verboten: Hinweisschilder auf dem Neckarvorland weisen seit Längerem auf das Fütterungsverbot hin. Die Stadtverwaltung hat das Bußgeld deutlich erhöht auf 55 Euro beim Erstverstoß und 75 Euro für wiederholtes Füttern. Verstöße werden konsequent durch verstärkte Kontrollen durch den Kommunalen Ordnungsdienst geahndet.

 

Der Gänsekot ist nachweislich nicht gesundheitsgefährdend. Seit einigen Jahren verfügt die Stadt über eine Maschine, die auf der Neckarwiese neben Kronkorken und Glasscherben auch Gänsekot absaugen kann. Der Reinigungsaufwand ist erheblich und beträgt pro Reinigungsgang der Wiese drei Arbeitstage. Bereits vor 20 Jahren haben sich verschiedene Gänsearten am Neckar angesiedelt.

Das könnte Sie auch interessieren…

Flaschenwürfe von Balkon

Flaschenwürfe von Balkon: Passant verletzt und drei Autos beschädigt Ein Passant ist am späten Samstagabend in der Heidelberger Hauptstraße von einer Glasflasche am Kopf getroffen und verletzt worden. Das Polizeirevier Heidelberg-Süd ermittelt wegen des Verdachts der...

Vierpassförmige Filigranscheibenfibel

Kostbares Schmuckstück "Filigranscheibenfibel" aus der Merowingerzeit in der Stadtbibliothek „Museum frei Haus“ präsentiert im Oktober die Rekonstruktion einer vierpassförmigen Filigranscheibenfibel Schwetzingen. Ein kleines Schmuckstück führt weit zurück in die...

E-Scooter-Fahrer mit 3,2 Promille gestürzt

E-Scooter-Fahrer stürzt mit 3,2 Promille Ein erheblich alkoholisierter E-Scooter-Fahrer ist am Donnerstagnachmittag in der Straße Langgarten gestürzt. Gegen 16.50 Uhr wurde der 56-Jährige dem Polizeirevier Heidelberg-Süd gemeldet. Ein Rettungswagen versorgte den Mann...

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise