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Pfingstbergkirche mit letzter Sehstation ausgezeichnet

9. Oktober 2013 | Allgemeines, Das Neueste

Auszeichnung für klare, reduzierte Architektur

An insgesamt zwölf Standorten machen Sehstationen auf gute Architektur aufmerksam. Zum letzten Mal wurde diese Woche der rote Baukulturwürfel vor der evangelischen Pfingstbergkirche, Waldblick 30, aufgestellt.
Der Entwurf der Kirche mit Glockenturm, Pfarr- und Gemeindehaus von Carlfried Mutschler ging aus einem Wettbewerb hervor und wurde 1963 fertiggestellt. Der Standort hat einen historischen Bezug, denn auf der waldähnlichen Anhöhe sollen in der Zeit der Gegenreformation verfolgte evangelische Christen Gottesdienste abgehalten haben. Baubürgermeister Lothar Quast lobt den Sakralbau: „Die klare, reduzierte Architektur und die Atmosphäre der Umgebung machen das Gotteshaus zu einem beispielhaften Ort der Meditation und Konzentration. Damit ist die Pfingstbergkirche zweifelsohne ein baukulturelles Highlight unserer Stadt.“ Drei Gebäude bilden eine Baugruppe, in der sich Pfarrhaus und Glockenturm gegenüberstehen. Der gläserne Kirchenbau nimmt dabei den höchsten Standort ein. Stützen aus Stahlbeton tragen und gliedern den Kirchenraum, den eine Decke aus Sichtbeton überspannt. Im Innenraum befindet sich hinter dem Altar eine aufgestellte Betonreliefplastik, die vom Stuttgarter Bildhauer Otto Herbert Hajek geschaffen wurde. Über dem Eingang lässt sich anhand einer Inschrift auf einer Betonscheibe das Pfingstwunder nachlesen.

Pfingstkirche ist ein einzigartiges Gesamtensemble

„Durch die gläsernen Wände und Bauelemente, die von der Kirche in die Außenanlage führen, verschmelzen Außenraum und Innenraum miteinander. Dieser vorbildliche Umgang mit dem Ort und der Landschaft spiegelt sich in allen Details wider und macht die Pfingstbergkirche zu einem einzigartigen Gesamtensemble“, erklärte Dr. Martina Kubanek, Leiterin des Baukompetenzzentrums, die Entscheidung der Jury. „Ich kenne keine andere Kirche, die in vergleichbar mutiger Weise die Weltoffenheit der christlichen Botschaft zum Ausdruck bringt“, sagt Dekan Ralph Hartmann. „Zum 50. Jubiläumsjahr der Pfingstbergkirche ist diese Auszeichnung wie ein Geburtstagsgeschenk.“ Am 13. Oktober, 17 Uhr, wird in der Pfingstbergkirche ein Jubiläumsgottesdienst gefeiert.

Jury hat insgesamt 40 Bauwerke ausgesucht

Seit Mai wurden alle zwei Wochen die roten Würfel aus Sichtbeton aufgestellt. Sie dienen als Sitzgelegenheit vor zwölf Objekten, die eine unabhängige Jury aus insgesamt rund 40 Bauwerken ausgesucht hat. Die Jury, bestehend aus externen Architekten und internen Fachleuten hat dabei Kriterien, wie die äußere Erscheinung, wie fügt sich das Gebäude in die Umgebung ein, die Detailausbildung und Materialwahl in die Beurteilung einfließen lassen. Dabei reicht das Spektrum von Plätzen über Wohngebäude, Bürogebäude, Bildungsbauten bis hin zu Kirchen aus den verschiedensten Epochen. Die Projekte finden sich nicht nur in der Mannheimer Innenstadt. Auch in den Stadtteilen lässt sich vorbildliche Baukultur entdecken. Für jede Sehstation hat die Jury einen Begleittext geschrieben, der verdeutlichen soll, warum gerade diese Bauten besonders gelungen sind. Der Text wird auf der Sitzfläche des jeweiligen Betonwürfels zu lesen sein. Ebenso ist ein QR-Code geschaltet, mit dem Sie per Handy direkt auf die städtische Website kommen, um weitere Infos zu dem Projekt zu erhalten.

Gewinner wird mit dem Baukulturpreis 2013 ausgezeichnet

Die Stadt Mannheim möchte das Thema Baukultur verstärkt in das Stadtbild und daher in das Bewusstsein bringen. Daher wird darauf geachtet, dass Wettbewerbe durchgeführt werden, kompetente Planungsbüros für einzelne Planungs- und Bauaufgaben beauftragt werden. Ebenso wurde der Gestaltungsbeirat eingerichtet, der die Stadt Mannheim als unabhängiges Gremium berät. Das Baukompetenzzentrum begleitet das Thema Baukultur mit Vorträgen und verschiedenen Aktionen.
Die nächsten Standorte werden immer ein paar Tage vorher auf der Internetseite der Stadt Mannheim unter www.mannheim.de/stadt-gestalten/baukultur/sehstationen und über einen Flyer bekannt gegeben. Tatkräftig unterstützt wird das Baukompetenzzentrum vom Eigenbetrieb Stadtentwässerung, der die Würfel aufstellt. Am Ende der Aktion gibt es die Möglichkeit, das persönliche Lieblingsobjekt auszuwählen. Das Projekt mit den meisten Stimmen wird dann vom Baukompetenzzentrum mit dem Mannheimer Baukulturpreis 2013 ausgezeichnet.

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