Pilotversuch zur Digitalisierung der Abfalltonnen in Mannheim gestartet
Der Stadtraumservice Mannheim führt in den Stadtteilen Feudenheim, Neuostheim sowie teilweise in Wallstadt einen Pilotversuch zur Digitalisierung der Abfallentsorgung ein. Dabei werden Restmülltonnen künftig direkt am Sammelfahrzeug gescannt und digital erfasst.
Ab dem 30. April 2026 erhalten die betroffenen Haushalte ein Schreiben mit Klebeetiketten. Diese müssen innerhalb von 14 Tagen gut sichtbar an den Restmüllbehältern angebracht werden. Eine erste Leerung der digital erfassten Tonnen ist ab dem 18. Mai 2026 vorgesehen.
Ziel des neuen Systems ist es, die Abfallentsorgung transparenter und effizienter zu gestalten. Jede Tonne wird eindeutig einem Grundstück zugeordnet, wodurch Fehlleerungen reduziert und eine gerechtere Abrechnung ermöglicht werden sollen. Gleichzeitig können die Leerungen digital dokumentiert werden, was auch die Nachverfolgung von Problemen erleichtert.
Das Etikett enthält keine personenbezogenen Daten, sondern lediglich Angaben wie Straße, Hausnummer, Behälterart, -nummer, -volumen und Leerungsrhythmus. Es muss dauerhaft an der vorgesehenen Stelle angebracht bleiben, da nur korrekt gekennzeichnete Tonnen geleert werden.
Nach Angaben der Eigenbetriebsleitung handelt es sich zunächst um eine Testphase. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sollen später für ein stadtweites System genutzt werden.
Die Stadt setzt dabei auf die Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger, um das neue digitale Identifikationssystem erfolgreich einzuführen.











