Tiefengeothermie in Schwetzingen und Plankstadt: Filme zur Sitzung über Grundwasserschutz online
Wie werden Grund- und Trinkwasser bei einem Tiefengeothermie-Projekt geschützt? Welche Genehmigungsverfahren sind erforderlich und wie will das Unternehmen GeoHardt den Wasserschutz umsetzen? Mit diesen Fragen befasste sich der Projektbeirat Tiefengeothermie Schwetzingen-Plankstadt bei seiner zweiten Sitzung am 22. September. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung sowie mehrere Filmbeiträge sind ab sofort online abrufbar.
Über die Internetseite der Stadt Schwetzingen können Interessierte die Inhalte der Sitzung nachvollziehen. Zur Verfügung steht unter anderem eine 17-minütige Filmreportage, die Einblicke in die Sitzung und die Diskussionen des Beirats gibt.
Darüber hinaus sind die Vorträge der Referenten als einzelne Filme abrufbar. Dazu gehören die Beiträge der Landesbergdirektion, des Wasserrechtsamts Rhein-Neckar-Kreis und des Vorhabenträgers GeoHardt. Ebenfalls verfügbar sind die Vorträge des Hydrogeologen Prof. Dr. Christoph Schüth von der TU Darmstadt sowie des Tiefbohrexperten Said Kamrani vom Helmholtz-Zentrum für Geoforschung.
Projektbeirat soll Transparenz schaffen
Der Projektbeirat Tiefengeothermie ist ein interkommunales Gremium, dem Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft angehören. Mitglieder sind der Oberbürgermeister von Schwetzingen, der Bürgermeister von Plankstadt, Gemeinderäte aus beiden Kommunen, der Vorhabenträger GeoHardt, das benachbarte Unternehmen Weldebräu, Mitglieder der Bürgerinitiative gegen Tiefengeothermie sowie ein zufällig ausgewählter Bürger.
Ziel des Beirats ist es, die Entwicklung des Projekts transparent zu begleiten und die Öffentlichkeit regelmäßig über den aktuellen Stand zu informieren.
Nächste Sitzung im November
Die nächste Sitzung des Projektbeirats findet am 17. November in Schwetzingen statt. Im Mittelpunkt steht das Thema „Induzierte Seismizität und Schadensregulierung“.










