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Reallöhne im Land im Jahr 2019 um 1,0 % gestiegen

26. März 2020 | Leitartikel, Metropolregion, Politik, Wirtschaft

Nominallöhne mit 2,6 % im Plus

Symbolfoto: MANA

Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes sind die Reallöhne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Baden-Württemberg im Jahr 2019 um genau 1,0 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das bedeutet, dass die Nominallöhne (Bruttomonatsverdienste inkl. Sonderzahlungen) erneut stärker angewachsen sind als die Verbraucherpreise. Wie das Statistische Landesamt weiterhin mitteilt, lag der nominale (nicht preisbereinigte) Verdienstanstieg für das Jahr 2019 bei 2,6 %, die Verbraucherpreise legten im gleichen Zeitraum um 1,5 % zu.

Damit setzte sich im Jahr 2019 die grundsätzlich positive Entwicklung der Reallöhne der letzten Jahre weiter fort, wenn auch auf etwas niedrigerem Niveau als 2018 (+1,2 %). Das Jahr 2019 war von der Coronakrise noch nicht tangiert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation ist jedoch davon auszugehen, dass sich diese positive Entwicklung vermutlich so nicht fortsetzen wird.

Eine differenziertere Betrachtung der Nominallöhne im Jahr 2019 zeigt, dass die Beschäftigten in den Dienstleistungsbranchen mit einem Plus von 3,3 % überdurchschnittlich stark zulegen konnten. Damit war der Nominallohnzuwachs im Vergleich zu 2018 hier fast doppelt so hoch wie im Produzierenden Gewerbe, wo die Bruttoverdienste inklusive Sonderzahlungen für die Arbeitnehmenden um 1,7 % höher ausfielen als im Vorjahr. Weiterhin zeigte sich die Steigerung des Nominalverdienstes bei den Geschlechtern in unterschiedlichem Maße. So verzeichneten die weiblichen Beschäftigten mit 3,1 % ein deutlicheres Plus gegenüber 2018 als die Männer mit +2,3 %.

Insgesamt besteht im Produzierenden Gewerbe aber nach wie vor ein deutlich höheres Verdienstniveau als im Dienstleistungssektor. Ein Vollzeitbeschäftigter im Produzierenden Gewerbe verdiente 2019, einschließlich der Sonderzahlungen, 5 015 Euro Brutto im Monat. Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst im Dienstleistungsbereich lag dagegen bei 4 462 Euro.

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