Sparkasse ehrt Sportlerin für herausragende Leistungen – Schulen mit 7 000 Euro gefördert

Deutsche Vize-Meisterin im Eiskunstlauf 2016, Platz 3 im Jahr darauf und die erste Teilnahme bei einer Europameisterschaft 2018: Lea Johanna Dastich gehört zu den größten Hoffnungsträgerinnen des deutschen Eiskunstlaufs. Ihre neuste Auszeichnung passt ins Bild: Dastich wurde für das Zusammenspiel aus den Leistungen in Sport, Schule und persönlichem Engagement zur Eliteschülerin des Sports 2019 gekürt. Die Auszeichnung wird vom Deutschen Olympischen Sportbund in Partnerschaft mit der Sparkassen-Finanzgruppe vergeben und umfasst eine Schulförderung in Höhe von 7 000 Euro.

„Wer in Schule und Sport gleichermaßen herausragende Leistung erbringt, der wird dauerhaft erfolgreich sein“, ist sich Holger Reusch, Schulleiter des Ludwig-Frank-Gymnasiums Mannheim, sicher. Leidenschaft und Disziplin seien die Grundlagen dafür und Lea Dastichs Auszeichnung als Eliteschülerin des Sports stamme nicht von ungefähr: „Sie gehört zu den besten Schülerinnen ihres Jahrgangs“, lobt Reusch. Sportlich arbeitet sich die 19-Jährige gerade aus einem verletzungsbedingten Tief heraus. Die gebürtige Dresdnerin, die ihrer Trainerin Anett Pötzsch 2017 nach Mannheim folgte, hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Der Schützling von Olympiasiegern Pötzsch musste das komplette Jahr 2019 aufgrund einer hartnäckigen Entzündung am rechten Fuß aussetzen – und noch ist die Verletzung nicht gänzlich überstanden. Dastichs größter Wunsch: „Ich will wieder uneingeschränkt fit werden. Mein Ziel ist Olympia 2022.“

Als Etappenziel steht allerdings zunächst das Abitur im kommenden Frühjahr an. Um beides unter einen Hut zu bekommen, sei die Rückendeckung der Schule unverzichtbar, die ohne Förderer wie die Sparkasse kaum möglich wäre. „Wir fördern junge Talente so, dass sie im Leistungssport kontinuierlich besser werden können und parallel mit guten schulischen Leistungen das Fundament für die Zeit nach dem Sport legen. Nur so ist Sportförderung nachhaltig“, sagt Helmut Augustin, Vorstand der Sparkasse Rhein Neckar Nord. Die Fördersumme in Höhe von 7 000 Euro dient den Rahmenbedingungen in den Schulen und kommt somit unmittelbar den sportlichen Talenten zu Gute. Durch diese gezielte Nachwuchsförderung trägt die Sparkassen-Finanzgruppe seit 1997 bundesweit zum Aufbau des olympischen und paralympischen Teams bei. Und es funktioniert: „Bei den letzten Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang waren 78 Prozent der Medaillengewinner aktuelle oder ehemalige Eliteschüler der insgesamt 43 Eliteschul-Standorte in Deutschland“, gibt Augustin Auskunft. In Mannheim gibt es mit dem Ludwig-Frank-Gymnasium und der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried gleich zwei Eliteschulen.

Bildunterschrift:
Die von Helmut Augustin (l.) überreichte „Eliteschüler des Sports“-Urkunde bleibt sicher nicht die letzte Auszeichnung der von Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Anett Pötzsch (r.) trainierten Lea Dastich.

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