Stadt Mannheim beteiligt sich am bundesweiten Warntag 2022

Mit einem Sirenentest wird sich auch die Stadt Mannheim am bundesweiten Warntag 2022 beteiligen. Am 8. Dezember um 11 Uhr werden die Sirenen im ganzen Stadtgebiet eine Probewarnung abgeben. Zeitgleich werden die Warn-Apps Katwarn und Nina eine Probewarnung anzeigen.

„Der Container-Gefahrguteinsatz im August hat uns nochmal ganz deutlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, dass die Bürgerinnen und Bürger mit dem Warnsignal der Sirenen vertraut sind und wissen, was zu tun ist, wenn diese heulen. Daher nutzen wir den bundesweiten Warntag, um die Sirenensignale und unsere Warn-Apps zur Bevölkerungswarnung nochmals ins Bewusstsein zu rufen und dafür zu sensibilisieren. Unsere 65 Sirenenstandorte können stadtteilscharf geschaltet werden. Sie verfügen über eine stromunabhängige Energieversorgung, so dass die Sirenen auch bei einem eventuellen Stromausfall funktionieren“, so Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht.

Mit dem Warntag am 8. Dezember startet gleichzeitig auch die bundesweite Testphase des neuen Warnkanals „Cell Broadcast“. Das Verfahren ermöglicht es, Warnungen in Textform auf Handys oder Smartphones zu schicken, die sich in einem bestimmten Gebiet befinden. Eine Registrierung oder die Installation einer App ist in diesem Fall nicht notwendig. Die Nationale Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wird am Warntag erstmals eine Probewarnung über Cell Broadcast auslösen.

Der bundesweite Warntag ist eine Aktion des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Die Probewarnungen über Cell Broadcast und die Warn-Apps werden deshalb auch zentral ausgelöst. Für Kommunen besteht zusätzlich die Möglichkeit, weitere Warnmittel, wie beispielsweise Sirenen, auszulösen.

„Das BBK möchte den Kommunen mit dem bundesweiten Warntag eine Möglichkeit geben, Sirenen und andere Warnmittel einem Stresstest zu unterziehen. Wir nutzen das, um interne Abläufe zu üben und zu überprüfen. Aber wir können auch unabhängig von diesem Stresstest jederzeit erkennen, ob eine Sirene funktionsfähig ist oder nicht. So wurde eine weitere Sicherheitsebene eingebaut“, ergänzt Thomas Näther, Amtsleiter Feuerwehr und Katastrophenschutz.

Der bundesweite Warntag findet grundsätzlich am zweiten Donnerstag im September statt. In diesem Jahr wurde der Tag ausnahmsweise auf den 8. Dezember verschoben, um flankierend erstmalig die Probewarnung über Cell Broadcast ausgeben zu können.

Weitere Informationen zum Sirenennetz:
Das neue, flächendeckende Mannheimer Sirenennetz wurde seit 2015 installiert und ist seit Ende 2017 fertiggestellt. Insgesamt verfügt die Stadt über 65 Sirenenstandorte. 53 Sirenen wurden auf Dächern montiert, für zwölf Anlagen wurden spezielle Masten errichtet. Die Gesamtkosten für das Sirenennetz beliefen sich auf 1,35 Millionen Euro, davon wurden 400.000 Euro durch Spendengelder von Firmen finanziert.
Künftig soll das Sirenennetz um weitere Standorte in den Mannheimer Neubaugebieten ergänzt werden.

Quelle: Stadt Mannheim

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