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Südwestindustrie im Mai 2020: Trotz Corona-Einbruch noch moderater Beschäftigungsabbau von 0,4 % zum Vormonat

1. Juli 2020 | Metropolregion, Politik, Wirtschaft

Umsätze nehmen zwar wieder zu – Einbruch bleibt aber deutlich

Die Auswirkungen der seit Beginn des Jahres 2020 weltweit und in Deutschland Mitte März getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus hatten im Monat April zu einem massiven Umsatzeinbruch in der Südwestindustrie geführt. Trotz der weiterhin deutlichen Umsatzeinbußen fällt der Beschäftigungsabbau bislang allerdings noch moderat aus, stellt die Präsidentin des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg, Dr. Carmina Brenner, nach Auswertung der neuesten Monatsergebnisse fest. Im Mai 2020 beschäftigten die Industriebetriebe1 in Baden-Württemberg nach vorläufigen Angaben rund 1,170 Millionen (Mill.) Personen und damit 29 900 Beschäftigte weniger als im Mai des Vorjahres (−2,5 %). Damit ist im Vorjahresvergleich zwar bereits den fünften Monat in Folge ein Beschäftigtenabbau zu verzeichnen, gegenüber dem Vormonat April ging die Zahl der Industriebeschäftigten aber etwas leichter um 5 300 Personen (−0,4 %) zurück. Insgesamt waren im Zeitraum Januar bis Mai 2020 durchschnittlich 1,181 Mill. Personen in der Südwestindustrie tätig und damit 18 900 weniger als im entsprechenden Vergleichszeitraum 2019 (−1,6 %).

Im Mai 2020 erzielte die Südwestindustrie nach vorläufigen Angaben einen Umsatz von nominal 21,2 Milliarden (Mrd.) Euro. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres bedeutet dies ein Umsatzminus von 9,3 Mrd. Euro (−30,4 %). Gegenüber dem stark vom nationalen Shutdown betroffenen Vormonat April sind die Umsätze allerdings um 2,2 Mrd. Euro (11,9 %) gestiegen. Damit konnte die Südwestindustrie einen Teil des massiven Umsatzeinbruches des Vormonates April wieder ausgleichen. Insgesamt erzielten die Industriebetriebe im Zeitraum Januar bis Mai 2020 einen Umsatz von 125,5 Mrd. Euro und somit einen Umsatzrückgang von 20,4 Mrd. Euro (−14,0 %) zum entsprechenden Vorjahresergebnis. Zum Umsatzminus trug das Auslandsgeschäft etwas stärker bei als das Inlandsgeschäft. Der Auslandsumsatz ging um 12,1 Mrd. Euro (−14,6 %) auf 70,9 Mrd. Euro und der Inlandsumsatz um 8,2 Mrd. Euro (−13,1 %) auf 54,6 Mrd. Euro zurück.

Die Exportquote der Südwestindustrie lag im Zeitraum Januar bis Mai 2020 bei 56,5 %.

1Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes (einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) mit mindestens 50 Beschäftigten. Neben den Industriebetrieben zählen dazu auch verarbeitende Handwerksunternehmen ab 50 Beschäftigte.

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