Südwestindustrie im Oktober 2019: Personalaufbau verliert weiter an Tempo – Plus von 7 000 Beschäftigten zum Vorjahr

Januar bis Oktober 2019: Umsatzplus von nominal 0,5 % zum Vorjahr und 1,8 % mehr Beschäftigte

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Symbolfoto: envato

Vor einem Jahr brummte der Jobmotor noch auf vollen Touren. Inzwischen verläuft der Personalaufbau in der Südwestindustrie allerdings in deutlich ruhigeren Bahnen. Die konjunkturelle Abkühlung hat spürbare Bremsspuren hinterlassen und im Jahresverlauf zu einer deutlichen Verlangsamung beim Personalaufbau geführt. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes beschäftigten die Industriebetriebe1 in Baden-Württemberg nach vorläufigen Angaben im Oktober 2019 knapp 1,203 Millionen (Mill.) Personen und damit 7 000 Beschäftigte mehr als im Oktober des Vorjahres (0,6 %). Der Beschäftigtenanstieg fiel damit zugleich so gering aus wie zuletzt in 2014. Gleichwohl gab es seit der Jahrtausendwende noch keinen vergleichbar hohen Oktober-Beschäftigtenstand wie aktuell. Gegenüber dem Vormonat September ging die Zahl der Industriebeschäftigten um 5 000 Personen ( ‑ 0,4 %) zurück. Dieser saisonübliche Rückgang ist vor allem auf den Abbau von befristet beschäftigten Aushilfs- und Ferienkräften zurückzuführen. Insgesamt waren im Zeitraum Januar bis Oktober 2019 durchschnittlich fast 1,203 Mill. Personen in der Südwestindustrie tätig und damit 21 800 Personen mehr als im entsprechenden Vergleichszeitraum 2018 (1,8 %).

Die Südwestindustrie erzielte nach vorläufigen Angaben im Oktober 2019 einen Umsatz von nominal 32,1 Milliarden (Mrd.) Euro. Damit war ein Umsatzplus von etwa 200 Mill. Euro zum Vorjahresergebnis zu verbuchen (0,6 %). Bei insgesamt verhaltener Umsatzentwicklung erzielten die Industriebetriebe in den Monaten Januar bis Oktober 2019 Erlöse von 294,4 Mrd. Euro. Dies entspricht einem moderaten Umsatzwachstum von 1,6 Mrd. Euro gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (0,5 %). Zum Umsatzplus trug das Auslandsgeschäft etwas stärker bei als die Inlandskunden. Der Inlandsumsatz stieg um gut 500 Mill. Euro (0,4 %) auf 126,5 Mrd. Euro. Mit den Auslandskunden gab es ein Umsatzplus von beinahe 1,1 Mrd. Euro (0,6 %). Das Auslandsgeschäft brachte einen Umsatz von 167,9 Mrd. Euro auf die Konten der heimischen Industriebetriebe.

Die Exportquote der Südwestindustrie lag im Durchschnitt der Monate Januar bis Oktober 2019 auf Vorjahresniveau (57,0 %).

1Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes (einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) mit mindestens 50 Beschäftigten. Neben den Industriebetrieben zählen dazu auch verarbeitende Handwerksunternehmen ab 50 Beschäftigte.

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