Südwestindustrie im September 2020: Minus von 44 000 Beschäftigten zum Vorjahresmonat

Industrie verbucht Umsatzminus von nominal 10,5 % im laufenden Jahr

AluminiumBlauHellGebäudeGeschäftKonstruktionKunstAusrüstungFabrikFeuerFlammenGasHandschuhHändeSchwerMenschIndustriellIndustrieEisenJobArbeitBeleuchtungMännlichMannHandbuchHerstellungMaskeMaterialMännerMetallMetallischEinMenschenPersonSchutzSchützendSicherheitRauchFunkeFunkenStehlenStärkeWerkzeugeSchweißenSchweißerArbeitnehmerFunktioniertArbeitskleidung
Symbolfoto: envato

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie schlagen sich weiterhin auf den Beschäftigtenstand der Südwestindustrie nieder. Nach vorläufiger Feststellung des Statistischen Landesamtes beschäftigten die Industriebetriebe1 in Baden-Württemberg im September 2020 rund 1,164 Millionen (Mill.) Personen und damit 44 000 Beschäftigte weniger als im September des Vorjahres (−3,6 %). Gegenüber dem Vormonat August stieg die Zahl der Industriebeschäftigten allerdings erstmals seit 12 Monaten wieder leicht um 4 500 Personen (+0,4 %) an. Insgesamt waren in den ersten drei Quartalen 2020 durchschnittlich 1,173 Mill. Personen in der Südwestindustrie tätig und damit 29 500 weniger als im entsprechenden Vergleichszeitraum 2019 (−2,5 %).

Im September 2020 erzielte die Südwestindustrie nach vorläufigen Angaben einen Umsatz von nominal 29,7 Milliarden (Mrd.) Euro. Im Vergleich zum September des Vorjahres bedeutete dies ein Umsatzminus von 0,4 Mrd. Euro (−1,4 %). Insgesamt verbuchten die Industriebetriebe in den ersten drei Quartalen 2020 einen Umsatz von 233,8 Mrd. Euro und somit einen deutlichen Umsatzrückgang von 27,6 Mrd. Euro (−10,5 %) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zum Umsatzminus trug das Auslandsgeschäft etwas stärker bei als das Inlandsgeschäft. Der Auslandsumsatz ging um 16,9 Mrd. Euro (−11,3 %) auf 132,2 Mrd. Euro und der Inlandsumsatz um 10,7 Mrd. Euro (−9,5 %) auf 101,7 Mrd. Euro zurück.

Die Exportquote der Südwestindustrie lag in den Monaten Januar bis September 2020 (56,5 %) leicht unter dem Vorjahreswert (57,0 %).

Hinweis: Die korrespondierenden Bundesergebnisse werden vom Statistischen Bundesamt am 16.11.2020 unter www.destatis.de veröffentlicht.

1Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes (einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) mit mindestens 50 Beschäftigten. Neben den Industriebetrieben zählen dazu auch verarbeitende Handwerksunternehmen ab 50 Beschäftigte.

Das könnte Sie auch interessieren

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Informationen...

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen