Symposium erinnert an Johann Peter Hebel im Palais Hirsch
Anlässlich des 200. Todestages von Johann Peter Hebel lädt die Stadt Schwetzingen am Samstag, 19. September 2026, zum Symposium „Johann Peter Hebel – Prälat, Dichter, Mensch“ ein. Die Veranstaltung findet von 15 bis 18.30 Uhr im Vortragsraum des Palais Hirsch (Schlossplatz 2) statt.
Das Symposium wird gemeinsam mit der Badischen Heimat (Ortsgruppe Schwetzingen), dem Mannheimer Altertumsverein und der Volkshochschule Bezirk Schwetzingen veranstaltet. Im Mittelpunkt steht das Leben und Wirken Johann Peter Hebels, der als Theologe, Prälat, Pädagoge und Dichter die badische Kultur- und Literaturgeschichte nachhaltig geprägt hat.
Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Matthias Steffan und einer Einführung durch Lars Maurer, Leiter des Museums der Stadt Schwetzingen, gibt Stadtarchivar Joachim Kresin einen Einblick in die Bedeutung Schwetzingens zur Zeit Hebels und die Verbindung des Dichters zur kurpfälzischen Residenzstadt.
Im weiteren Verlauf beleuchten fünf Vorträge unterschiedliche Facetten des Gelehrten:
- Prälat i. R. Traugott Schächtele spricht über „Gottesrede und Menschenbild – die Fragen der Gegenwart und die Theologie Hebels“.
- Elmar Vogt beschäftigt sich mit der Wirkungsgeschichte der „Biblischen Geschichten“.
- Prof. Dr. Hermann Wiegand untersucht Hebels Briefwechsel und seine Beziehungen zu verschiedenen Briefpartnerinnen und Briefpartnern.
- Rosmarie Wiegand stellt Hebel als einen frühen Beobachter ökologischer Zusammenhänge vor.
- Martin Jösel präsentiert gemeinsam mit der Cellistin Ute Hüffmann den literarisch-musikalischen Beitrag „Johann Peter Hebel. Mein Traum-Tagebuch“.
Die Veranstaltung richtet sich an Literatur- und Geschichtsinteressierte ebenso wie an alle, die Johann Peter Hebel und seine Bedeutung für Baden und darüber hinaus neu entdecken möchten.
Der Eintritt ist frei. Für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt. Eine Anmeldung wird beim Museum der Stadt Schwetzingen erbeten.
Foto: Stadt Schwetzingen











