Im Luisenpark Mannheim findet am Samstag, 4. Juli 2026, der „Tag der Insekten“ statt. Zwischen 11 und 18 Uhr steht dabei die Vielfalt der heimischen Insekten im Mittelpunkt eines umfangreichen Informations- und Mitmachprogramms.
Auch die Stadt Mannheim beteiligt sich an der Veranstaltung mit mehreren Fachbereichen. Die Untere Forstbehörde informiert unter dem Titel „Was kreucht und fleucht im Totholz“ über die Bedeutung von abgestorbenem Holz als Lebensraum für zahlreiche Insektenarten. Besucherinnen und Besucher können dabei unter anderem erfahren, welche Rolle Totholz für seltene Arten wie den Hirschkäfer spielt und wie vielfältig dieser oft übersehene Lebensraum ist.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Citizen-Science-Projekt „VielFalterGarten“. Das Projekt verfolgt das Ziel, die Artenvielfalt heimischer Schmetterlinge zu dokumentieren und zu fördern. Mithilfe einer App können Schmetterlingssichtungen direkt erfasst und für ein stadtweites Monitoring genutzt werden. Gleichzeitig soll das Bewusstsein für insektenfreundliche Lebensräume in Gärten, auf Balkonen und in öffentlichen Grünflächen gestärkt werden.
Ergänzend informiert die Untere Naturschutzbehörde über die Auswirkungen künstlicher Beleuchtung auf nachtaktive Insekten und gibt praktische Hinweise für eine möglichst insektenfreundliche Beleuchtung im Alltag. Die Abteilung Klimaschutz zeigt zudem, welche Pflanzen sowohl Insekten als auch dem städtischen Mikroklima zugutekommen, etwa durch Beschattung und Verdunstungskühle.
Die Stände der Stadt Mannheim befinden sich in der Bienenarena. Der Eintritt in den Luisenpark erfolgt zu den regulären Parktarifen. Die Veranstaltung versteht sich als Einladung, die heimische Insektenwelt besser kennenzulernen und sich aktiv mit ihrem Schutz auseinanderzusetzen.











