Detektivisches Gespür zahlt sich aus am Sonntag, den 27. September im TECHNOSEUM: Beim CRIME-Tag können große wie kleine Ermittlerinnen und Spurensucher zwischen 9:00 und 17:00 Uhr unter anderem zwischen Getreidemühle und Werkzeugmaschinen auf Verbrecherjagd gehen, sich über die Aufgaben der Polizei informieren, oder bei einer familiengerechten Lesung gemeinsam den Täter finden.
Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „CRIME – Die Technik des Verbrechens“, die noch bis zum 27. Juni 2027 im TECHNOSEUM zu sehen ist. Die Teilnahmekosten bestimmt jeder Besucher und jede Besucherin selbst: Es gilt das Prinzip „Pay what you want“.
Highlight ist eine originalgetreue Gefängniszelle aus der JVA Adelsheim, die allen Interessierten den Alltag in einer Haftanstalt nahebringt – Vollzugsbeamter inklusive. Die Mannheimer Polizei ist mit diversen zwei- und vierbeinigen Vertretern der Polizeihundestaffel vor Ort und gibt Einblicke in ihre Arbeit. Ebenfalls im Museum zu Gast sind Polizistinnen und Polizisten, die den großen wie kleinen Besucherinnen und Besucher ihre Arbeit und Ausrüstung vorstellen. An der historischen Papiermühle des Museums können die Gäste herausfinden, wie mit dem richtigen Papier wichtige Dokumente fälschungssicher werden, und die Druckwerkstatt wird zur Fälscherbude, wo findige Blütenmacher an historischen Hand- und Tiegelpressen ihr eigenes Spielgeld drucken. Auch die zehn Stationen der CRIME-Ausstellung können besucht und ausprobiert werden, indem man durch den Lasertunnel turnt, sich mit Deepfakes beschäftigt oder sich mit einem „Mug Shot“ verewigt. Bei einer interaktiven Lesung geht Autorin Christine Haas mit ihrem Buch „Erwischt! Neue Fälle: Zeitreisen ins Verbrechen“ mit dem jungen Publikum per Quiz und Comics auf Spurensuche. In der Bibliothek des Museums wiederum hat der Mannheimer Spielzeugladen „Urmel“ einen Lese- und Spielstand aufgebaut, an dem man Brett-, Karten- und Geduldsspiele rund um Kriminalfälle und Detektive testen – und in zahlreichen Büchern zum Thema schmökern kann. Im Außenbereich des Hauses schließlich können ein Polizeifahrzeug und ein Gefangenentransporter besichtigt werden. Dort lassen sich auch Snacks und Getränke ordern – sowie am mobilen Fontanella-Eisstand auch Sorbet der kriminell guten Geschmacksrichtung „Blutorange“.
Quelle: TECHNOSEUM









