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Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen – König Lear

23. Oktober 2019 | Freizeit, Leitartikel, Ludwigshafen, Theater, Veranstaltungen

Edgar Selge, Schauspieler des Jahres 2016, verkörpert in Karin Beiers vielbeachteter Insze­nie­rung von Shakespeares König Lear die Titelrolle. Dieser virile Mann klammert sich verbis­sen an seinen Status und verliert dabei die Verantwortung für seine Nachkommen völlig aus den Augen. Mit ihrem großartigen Ensemble (Lina Beckmann, Sandra Gerling, Fabian Kröger, Matti Krause, Carlo Ljubek, Maximilian Scheidt, Ernst Stötzner, Samuel Weiss) und unkonventionellen Besetzungen schuf die Regisseurin einen aufgerauten, emotional for­dern­den und gedanklich anspruchs­vollen König Lear. Am Samstag, 26.10. um 19 Uhr und am Sonntag, 27.10.2019 um 18 Uhr wird mit dieser Aufführung die Werkschau des Deutschen SchauSpielHauses Hamburg der diesjährigen Festspiele Ludwigshafen glanzvoll eröffnet. Dazu gibt es am 26.10. um 18.30 Uhr im Gläsernen Foyer einen Sektempfang für alle Gäste mit einem Grußwort von Prof. Dr. Jürgen Hardeck vom Ministerium für Wissenschaften, Weiterbildung und Kultur des Landes Rhein­land-Pfalz.

Ein König dankt ab und will sein Reich unter den drei Töchtern aufteilen. Diejenige soll ihn beerben, die ihn am meisten liebt. Der Staatsakt gerät zur Inszenierung persönlicher Gefühle, zum Wettstreit in der Kunst der Liebesdarstellung. Nur Cordelia, Lears jüngste, am meisten ge­liebte Tochter verweigert sich dem öffentlichen Gefühlstheater und schweigt. Indem sie sich nicht verstellt, zieht sie Lears ganze Wut auf sich und wird vom Vater verstoßen. Er teilt das Reich zwischen ihren beiden Schwes­tern und setzt so eine Katastrophe in Gang, an deren Ende Gewalt, Chaos und Wahnsinn stehen.
Shakespeares wohl düsterstes Drama erzählt von der Selbstzerstörung einer Welt, die ihren Bewohnern unlesbar geworden ist. Zeichen der Macht und Zeichen der Liebe überlagern sich, verschwimmen und entziehen sich jeder Deu­tung. Grenzen zerfließen, Regeln wirken hohl und Rituale lächerlich. Form und Inhalt der eigenen Existenz – soziale Rolle und persönliches Empfinden, Selbstentwurf und Selbstver­wirklichung – klaffen so unüberbrückbar auseinan­der, dass der Sturz in einen apokalyptischen Naturzustand als fataler Ausweg erscheint. Johannes Schütz schuf Bühnenbild und Kostüme zur Aufführung, von Jörg Gollasch stammt die abwechslungsreiche Bühnenmusik, die von Yuko Suzuki, Akiko Kasai live gespielt wird.

Preise 40 € / 34 / 28 € / 22 €

Kartentelefon 0621/504 2558

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