Überladener Transporter mit verdorbenen Lebensmitteln in Mannheim gestoppt
Beamte des Verkehrsdienstes Mannheim haben am Dienstagvormittag in der Mannheimer Schwetzingerstadt einen deutlich überladenen Transporter aus dem Verkehr gezogen. Das Fahrzeug war mit verderblichen Lebensmitteln beladen, die ohne Kühlung transportiert wurden.
Der Transporter fiel einer Polizeistreife gegen 11 Uhr in der Reichskanzler-Müller-Straße auf. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass sich im Laderaum größere Mengen kühlpflichtiger Lebensmittel befanden, obwohl das Fahrzeug über keine Kühlanlage verfügte. Messungen ergaben, dass die vorgeschriebenen Lagertemperaturen bereits überschritten waren. Die Lebensmittel galten damit als nicht mehr verkehrsfähig und wurden zur fachgerechten Vernichtung sichergestellt.
Zusätzlich transportierte der 45-jährige Fahrer pfandpflichtige Getränke ohne die vorgeschriebenen Pfandkennzeichnungen. Außerdem war die Ladung unzureichend gesichert und im Laderaum vollständig umgestürzt.
Eine Verwiegung ergab schließlich, dass der Transporter statt der zulässigen 3.000 Kilogramm insgesamt 4.520 Kilogramm wog. Damit war das Fahrzeug um rund 50 Prozent überladen.
Gegen den 45-jährigen Fahrer wurden mehrere Bußgeldverfahren eingeleitet. Ihm werden Verstöße wegen mangelnder Ladungssicherung, Überladung, des Inverkehrbringens nicht mehr verzehrgeeigneter Lebensmittel sowie gegen das Verpackungsgesetz vorgeworfen.











