Bleiben Sie informiert  /  Montag, 20. April 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Viele Bäume durch Trockenschäden nicht mehr stand- und bruchsicher – Kreisforstamt ruft zu erhöhter Vorsicht beim Waldbesuch auf

1. November 2019 | Leitartikel, Metropolregion, Natur & Umwelt

Foto Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis): Trockenheit lässt Buchen absterben: Gefahr für Waldbesucherinnen und –besucher durch nicht mehr stand- und bruchsichere Bäume.

„Die Berichterstattung der vergangenen Wochen hat eines sehr deutlich gezeigt: das trocken-heiße Wetter der Sommer 2018 und 2019 und der niederschlagsarme Winter dazwischen haben deutliche Schäden in den Wäldern hinterlassen“, informiert der Leiter des Kreisforstamtes im Rhein-Neckar-Kreis, Manfred Robens. Dabei konnten längst nicht alle angeschlagenen oder bereits abgestorbenen Bäume gefällt werden. Vielerorts müssen die Försterinnen und Förster priorisieren: zuerst werden die Bäume gefällt, die entlang öffentlicher Verkehrswege, angrenzend an Bebauung oder im Bereich von Erholungseinrichtungen wie Waldfestplätzen oder Spielplätzen die Verkehrssicherheit gefährden. Anschließend werden von Schädlingen befallene Bäume gefällt und möglichst aus dem Wald abtransportiert. So lässt sich die weitere Ausbreitung von Borkenkäfern vermeiden.

 

„Überall in den Wäldern stehen allerdings noch Bäume, die ganz oder in Teilen abgestorben sind. Durch Wind, starken Niederschlag oder sogar ganz ohne erkennbaren äußeren Einfluss können sich dürre Äste lösen und herunterbrechen. Bei stärker geschädigten Bäumen kann auch der Stamm oder das Wurzelwerk versagen.“, erläutert Manfred Robens weiter. Das Kreisforstamt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Betreten des Waldes, auch auf den festen Wegen, auf eigene Gefahr erfolgt. Zusammenbrechende oder umstürzende Bäume im Wald oder an Waldwegen gelten als waldtypische Gefahren.

 

„Wir bitten um Verständnis, dass wir die Schäden erst nach und nach aufarbeiten werden. Wegen der Vielzahl der Schäden kann auch nicht jeder Weg zeitnah freigeräumt werden. Vor allem in Laubbaumbeständen mit Dürrholz in den Kronen kann nur in Ausnahmefällen vor dem Laubfall gearbeitet werden. Die Risiken für die Forstwirte durch herabstürzende Äste sind hier schlicht zu hoch. Deshalb appelliere ich an alle Waldbesucher vorsichtig zu sein und Bereiche mit absterbenden Ästen in den Baumkronen zu meiden – besonders bei den kommenden Herbststürmen.“, so Robens. „Wo es die Umstände zulassen, werden wir die Bäume allerdings als Totholz stehen lassen. Sie können dann als Lebensraum für Insekten, Fledermäuse oder höhlenbrütende Vögel dienen.“

Das könnte Sie auch interessieren…

Jugendliche greifen Fahrgast an – Zeugen gesucht

Am Samstagabend gegen 21 Uhr wurde die Polizei über eine randalierende Personengruppe in einer Straßenbahn in Heidelberg informiert. Nach Angaben der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) sollen mehrere Jugendliche Fahrgäste belästigt haben. Beim Eintreffen der Streife des...

Brand in Wohnhaus – PM 2

Am Freitagmittag gegen kurz nach 14:00 Uhr kam es in der Kirchgartenstraße in Heidelberg zu einem Brand in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Zunächst war bereits über den laufenden Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei...

Wohnungsbrand – Einsatzkräfte vor Ort

In Heidelberg ist es am Einsatzort Kirchgartenstraße im Stadtteil Südstadt am Freitag zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Nach aktuellen Informationen der Polizei brach das Feuer in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss aus. Feuerwehr, Rettungsdienst...

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

MaNa informiert