In Mannheim sitzt ein 26-jähriger staatenloser Mann wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Das teilten die Staatsanwaltschaft Mannheim und das Polizeipräsidium Mannheim in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.
Nach bisherigen Ermittlungen soll der Tatverdächtige am Abend des 7. Mai 2026 auf dem Skulpturenplatz an der Kunsthalle Mannheim zunächst mit einem 31-jährigen Mann in Streit geraten sein. Dabei soll er gemeinsam mit einem bislang unbekannten Begleiter mit einem Stock und einer Bierflasche auf den Mann eingeschlagen haben. Ein Zeuge trennte die Beteiligten zunächst voneinander.
Später kehrten das Opfer und der Zeuge jedoch zum Skulpturenplatz zurück und trafen dort erneut auf die beiden Männer. Laut Ermittlern soll der 26-Jährige daraufhin mit einem Messer auf die beiden zugelaufen sein. Trotz der Versuche des Zeugen, den Angreifer abzuwehren, soll dieser mehrfach auf den 31-Jährigen eingestochen haben.
Der Geschädigte erlitt schwere Stichverletzungen im Bereich der Schulter und des Rückens. Dabei wurde unter anderem die Lunge verletzt. Der Mann verlor viel Blut und musste notoperiert werden.
Die Identität des Tatverdächtigen war zunächst unbekannt. Durch intensive Ermittlungen des Kriminalkommissariats Mannheim konnte jedoch ein dringender Tatverdacht gegen den 26-Jährigen erhärtet werden. Der Mann wurde am 19. Mai festgenommen.
Das Amtsgericht Mannheim erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Nach der Vorführung beim Haftrichter wurde der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Ermittlungen zu dem Fall dauern weiterhin an.












