CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung

Zu den Energiewendetagen in Baden-Württemberg am 21. und 22. September 2019

Symbolfoto: MANA

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes entfielen auf die Stromerzeugung im Jahr 2017 gut 16 Mill. Tonnen CO2, fast 23 % der gesamten energiebedingten CO2-Emissionen in Baden-Württemberg. Erstmals seit drei Jahren waren in diesem Sektor erkennbare Fortschritte zu verzeichnen. Die CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung sanken gegenüber 2016 um fast 1 Mill. Tonnen (-5,5 %). Die Erzeugung aus konventionellen Energieträgern ging im Vergleich zu 2016 deutlich zurück (- 5,9 %). Gleichzeitig verzeichneten erneuerbare Energien einen Zuwachs von 3,4 %. Auch die Erzeugung aus Kernenergie hat im Jahr 2017 deutlich abgenommen (-15,3 %)(siehe hierzu auch die Pressemitteilung Nr. 286/0218). Langfristig betrachtet sanken die CO2-Emissionen seit 1990 um fast 1,6 Mill. Tonnen (-9 %). Gemäß den Sektorzielen des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes Baden-Württemberg (IEKK) soll die CO2-Minderung bis 2020 im Stromsektor 15 bis 18 % gegenüber 1990 betragen. Gegenüber 2017 müssten noch weitere 1,6 Mill. Tonnen bis zur Zielerreichung 2020 eingespart werden.

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