Heidelberger Hölderlin-Gymnasium: Letzte Arbeiten werden im Frühjahr abgeschlossen

Offizielle Einweihung im Juni 2022 – Schulbetrieb läuft bereits in neuen Räumen

Der Schulhof des Hölderlin-Gymnasiums ist die letzte Baustelle im generalsanierten Hölderlin-Gymnasium. Der Unterricht findet bereits wieder komplett in den sanierten Gebäuden und im neuen Trakt für die Theaterpädagogik statt. Die feierliche Einweihung ist für Juni 2022 geplant.
Bildnachweis:
Peter Dorn

Die Generalsanierung und Erweiterung des aus sechs Gebäuden bestehenden Hölderlin-Gymnasiums in der Altstadt geht als derzeit größte Modernisierungsmaßnahme ihrem Ende zu.

Derzeit laufen noch geringe Restarbeiten in den Innenräumen. Bereits seit Ende der Sommerferien wird mit Hochdruck an der Neugestaltung des Schulhofs gearbeitet. Er soll bis zum Frühjahr fertiggestellt werden. Der Schulbetrieb findet mittlerweile wieder komplett in den sanierten Gebäuden und im neuen Trakt für die Theaterpädagogik statt. Die provisorischen Container in der Friedrich-Ebert-Anlage, die in der Bauzeit als Klassenzimmer dienten, werden Anfang 2022 abgebaut. Eigentlich hätte die offizielle Einweihung schon jetzt im November stattfinden sollen. Dann kam es wegen der Undichte des alten Tiefgaragendachs der Schule und der Belegung des Schulhofs durch die Baustelleneinrichtung doch noch einmal zu Verzögerungen.

 

„Auch wenn wir mit der offiziellen Einweihung noch bis zum kommenden Jahr warten müssen, freuen wir uns, dass wir dieses Mammutprojekt in nur drei Jahren Bauzeit stemmen konnten und die Hölderlin-Schülerinnen und -Schüler jetzt schon von den neuen Räumen profitieren. Einweihen wollen wir die generalsanierte Schule im Juni, wenn wir auch den Schulhof als einen der zentralen Bausteine des Projektes fertiggestellt und das komplette Bild dieser wirklich gelungenen Modernisierung vor Augen haben“, sagt Erster Bürgermeister und Baudezernent Jürgen Odszuck.

 

Der Schulhof wird künftig aus zwei Ebenen bestehen: dem als Pausenfläche nutzbaren Dach des Anbaus für die Theaterpädagogik und dem unteren Schulhof. So konnte die Größe des Schulhofs trotz des Erweiterungsbaus unverändert bleiben. Verbunden sind beide Bereiche mit einer großzügigen Treppe, die die Möglichkeit zum Sehen und Gesehen werden bietet. Sie endet in einem großzügigen Holz-Sitzpodest, in dem auch zwei Bäume vorgesehen sind. Die Zufahrt in die Tiefgarage wurde bereits im ersten Bauabschnitt vom Schulhof in die Friedrich-Ebert-Anlage verlegt. So konnte der gefährliche Autoverkehr aus dem Hof verlagert werden. Durch die alte Abfahrtsrampe im Schulhof wird künftig die neue Fahrradtiefgarage erschlossen. Nasse Fahrradsattel sind damit künftig kein Thema mehr.

 

Die Oberflächen der beiden Schulhöfe bestehen aus sandgestrahlten Betonplatten und Betonpflaster, akzentuiert durch Sitzpodeste und Bänke mit Holzbelägen. Die Entwässerungsleitungen und die Beleuchtung werden erneuert. Auf dem oberen Schulhof wird vor den Fenstern des Lehrezimmers ein Pflanzbeet angebracht, weitere Pflanzstreifen befinden sich im unteren Schulhof.

 

 

 

 

 

Ergänzend: Die Generalsanierung des Hölderlin-Gymnasiums in der Heidelberger Altstadt ist mit einem Gesamtvolumen von 21,3 Millionen Euro die derzeit größte Modernisierungsmaßnahme an Schulen in Heidelberg. Mit der Generalsanierung und Erweiterung soll der Profilausbildung des Hölderlin-Gymnasiums im Bereich Theaterpädagogik besonders Rechnung getragen werden. Im November 2018 fiel der Startschuss. Neben der Verlegung der Tiefgarageneinfahrt in die Friedrich-Ebert-Anlage wurden die Häuser 1, 5 und 6 saniert. Im zweiten Bauabschnitt ab Herbst 2019 wurde das Herz des Projekts, der Neubau der Theaterpädagogik, realisiert, die Häuser 2,3 und 4 saniert sowie die beiden Sporthallen. Aktuell steht die Herstellung des Schulhofs an. Die offizielle Einweihung ist für Juni 2022 terminiert.

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