Verdacht auf manipulierten Verkehrsunfall in Hockenheim – Polizei stellt Auto sicher
Ein gutes Gespür bewiesen Beamte des Polizeireviers Hockenheim am späten Freitagabend bei der Aufnahme eines vermeintlichen Verkehrsunfalls im Pfälzer Ring. Statt eines gewöhnlichen Zusammenstoßes zwischen einem Lkw und einem Auto erhärtete sich im Laufe der Ermittlungen der Verdacht auf einen manipulierten Unfall.
Gegen 23.45 Uhr waren die Einsatzkräfte nach einem Notruf zu einem Verkehrsunfall gerufen worden. Die beiden mutmaßlich Beteiligten gaben an, dass es in einem Kurvenbereich zur Kollision gekommen sei, wobei der Lkw das Auto seitlich gestreift habe.
Den aufnehmenden Polizeibeamten erschien der geschilderte Unfallhergang jedoch aufgrund mehrerer Auffälligkeiten wenig plausibel. Zur weiteren Klärung wurde deshalb ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Dessen Untersuchung stützte den Verdacht, dass der Zusammenstoß absichtlich herbeigeführt worden sein könnte.
Zusätzliche Bestätigung erhielt diese Einschätzung durch Videoaufnahmen einer nahegelegenen Firma. Eine Überwachungskamera hatte den gesamten Vorfall aufgezeichnet und lieferte wichtige Erkenntnisse für die Ermittlungen.
Durch die Kollision entstand nach ersten Schätzungen ein Gesamtschaden von rund 30.000 Euro. Das beteiligte Auto wurde von der Polizei sichergestellt.
Die weiteren Ermittlungen des Polizeireviers Hockenheim dauern an.











