Investition in den Bildungsstandort Weinheim

Baubeginn am neuen Schulzentrum Weststadt – Größte Schulbaumaßnahme seit der Multschule – Einzug im Sommer 2021

 

Weinheim. Die Baumaschine, die nun mehrere Wochen lang metertiefe Pfähle zur Gründung in den Baugrund bohren wird, sieht mächtig aus. Die Symbolik passte. Es ist auch ein wirklich großes Projekt, das die Stadt Weinheim am Freitag (5. April) begonnen hat. Das Schulzentrum Weststadt an der Breslauer Straße ist die größte Schulbaumaßnahme in Weinheim seit dem Bau der „Multschule“ vor rund 50 Jahren. Rund 25 Millionen Euro nach aktuellem Stand investiert die Stadt in den  nächsten anderthalb Jahren in den neuen Gebäudekomplex am Sportstadion. Im Frühjahr 2021 soll das Gebäude fertiggestellt sein. Nach der Herstellung der Außenanlagen und der Zufahrt sollen die Schülerinnen und Schüler, die im Moment noch die Albert-Schweitzer-Schule und die Johann-Sebastian-Bach-Schule besuchen, im Herbst 2021 das neue Schulzentrum nutzen können.

 

Im Herbst 2019 plant das Amt für Immobilienwirtschaft ein zweites Paket an Ausschreibungen und die noch ausstehenden Vergaben.

Wenn die neuen Gebäude – Schule und Drei-Feld-Sporthalle – fertig sind, stehen rund 40.000 m³ umbauter Raum und 8.600 m² Bruttogeschossfläche zur Verfügung.

Das Schulzentrum ist eine enorme Investition in den Bildungsstandort Weinheim. Als nächste Schritte stehen der Bau einer Spundwand zum Schutz der Baugrube und das Betonieren der Fundamente auf dem Plan der Architekten und Fachplaner. Eine Baukommission, bestehend aus Kommunalpolitikern, Schulleitungen, Planern und Fachämtern begleitet die Maßnahme ebenso wie ein Projektsteuerungsbüro. Die Hochbauabteilung im  Amt für Immobilienwirtschaft nimmt für die Stadt die Bauherrenfunktion wahr und steht als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung.

In seiner Ansprache zum Baubeginn lobte Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner den Mut des Gemeinderates, den Bildungsstandort Weinheim mit diesem Schulzentrum weiter zu stärken.

 

Bildung und der chancengleiche Zugang hierzu sei ein Standortvorteil einer Stadt und eine wichtige Zukunftsaufgabe einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, das Geld sei daher sehr gut angelegt. Er erinnerte daran, dass die Gespräche über den Neubau eines Weststadt-Schulzentrums schon 2008 mit einem Moderationsprozess unter Beteiligung von Schulen, Eltern und Vereinen begonnen haben. Im Dezember 2015 fand dann ein Architektenwettbewerb im EU-Verfahren statt, im Herbst 2016 die Beauftragung des Büros V-Architekten aus Köln.

 

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