KABS informiert am Spargelsamstag zur Bekämpfung der Asiatischen Tigermücke
Am Spargelsamstag, dem 9. Mai 2026, ist die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) mit einem Infostand auf dem Schlossplatz vertreten. Im Mittelpunkt der Aktion steht die Aufklärung rund um die Ausbreitung und Bekämpfung der Asiatischen Tigermücke, die sich inzwischen auch im Stadtgebiet angesiedelt hat.
Die Tigermücke gilt als besonders anpassungsfähig und kann sich in kurzer Zeit stark vermehren. Da sie zudem als potenzieller Überträger von Krankheitserregern gilt und als sehr aggressiv wahrgenommen wird, kommt präventiven Maßnahmen eine besondere Bedeutung zu. Ziel der KABS ist es daher, Bürgerinnen und Bürger über wirksame Schutz- und Bekämpfungsstrategien zu informieren.
Ein zentraler Ansatz ist die konsequente Vermeidung von Brutstätten. Die Tigermücke benötigt bereits kleinste Wasseransammlungen zur Entwicklung ihrer Larven. Typische Brutplätze finden sich in Gärten und auf Balkonen – etwa in Regentonnen, Blumentopfuntersetzern, Gießkannen, Tiertränken oder auch in verstopften Dachrinnen und Hofgullys. Da sich die Tiere nur in einem begrenzten Radius bewegen, stammen die Mücken in der Regel aus der direkten Umgebung.
Die wirksamste Maßnahme besteht darin, solche Wasseransammlungen zu vermeiden oder regelmäßig zu beseitigen. Dazu gehört das trockene Lagern von Gefäßen, das vollständige Entleeren und Reinigen von Wasserbehältern sowie das sichere Abdecken von Regentonnen, beispielsweise mit feinmaschigen Netzen. Wo dies nicht möglich ist, können verbliebene Brutstätten in regelmäßigen Abständen mit sogenannten Bti-Tabletten behandelt werden.
Diese Tabletten enthalten einen biologischen Wirkstoff, der gezielt die Larven bestimmter Mückenarten abtötet, für Menschen sowie Tiere wie Hunde, Katzen, Vögel, Igel oder Bienen jedoch unbedenklich ist.
Am Infostand der KABS werden diese Bti-Tabletten kostenfrei ausgegeben. Zudem haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sowohl Larven als auch ausgewachsene Tigermücken unter dem Mikroskop zu betrachten und sich direkt vor Ort beraten zu lassen.











