Oberbürgermeister Specht: Schließung der Stationen im Theresienkrankenhaus ist eine Zäsur
Die von der BBT-Gruppe angekündigte Zusammenlegung der stationären Patientenversorgung des Theresienkrankenhaus Mannheim mit dem ebenfalls zur Gruppe gehörenden Diako Mannheim wird zum 1. Juli 2026 umgesetzt. Dazu hat sich Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht geäußert.
Specht bezeichnet die bevorstehende Schließung der Krankenstationen im traditionsreichen Theresienkrankenhaus als „eine Zäsur für die Gesundheitsversorgung in Mannheim“. Viele Bürgerinnen und Bürger müssten sich künftig im Krankheitsfall neu orientieren. Deshalb sei es entscheidend, dass die medizinische Versorgung am gemeinsamen Standort im Diako in Neckarau ohne Unterbrechung fortgeführt werde und die Bevölkerung umfassend informiert werde.
Bereits nach Bekanntwerden der Schließungspläne im Oktober 2025 habe die Stadt eine Task Force eingerichtet, die das Brüderklinikum Julia Lanz bei seinem Transformationsprozess begleitet. Ziel sei die enge Abstimmung mit dem Universitätsklinikum Mannheim, den Rettungsdiensten und der Ärzteschaft, um die medizinische Versorgung der Mannheimer Bevölkerung weiterhin sicherzustellen.
Nach Angaben des Oberbürgermeisters wurde unter anderem darauf hingewirkt, dass die Notfallversorgung in der Zentralen Notaufnahme des Diako auch während des Umzugs uneingeschränkt gewährleistet bleibt. Zudem seien am Standort Neckarau bereits verschiedene Abteilungen ausgebaut und die Notaufnahme erweitert worden.
Specht erwartet nun, dass die BBT-Gruppe gemeinsam mit dem Universitätsklinikum auch künftig eine hochwertige Gesundheitsversorgung für die Menschen in Mannheim sicherstellt – insbesondere im Bereich der Notfallmedizin.
Abschließend dankte der Oberbürgermeister den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Theresienkrankenhauses für ihren jahrzehntelangen Einsatz: Seit nahezu 100 Jahren hätten sie einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Mannheim geleistet. Seine Hoffnung sei, dass viele von ihnen ihre Arbeit künftig am neuen gemeinsamen Standort in Neckarau fortsetzen werden.











