Schwetzingen: Filmvorführung zum Welt-Alzheimertag am 21. September: „Vergiss mein nicht“

Zum diesjährigen Weltalzheimertag, der jährlich am  21. September auf die Krankheit aufmerksam machen soll, zeigt das Generationenbüro mit seinen Kooperationspartnern am Montag, 21. September im Central Kino Ketsch wieder einen Film zum Thema mit anschließender Gelegenheit zur Diskussion. Mit „Vergiss mein nicht – Wie meine Mutter ihr Gedächtnis verlor und meine Eltern die Liebe neu entdeckten“ wird diesmal ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2012 gezeigt.  Autor und Regisseur David Sieveking zeigt darin die letzten Lebensjahre seiner Mutter Gretel, die an der Alzheimer-Krankheit erkrankt ist. Sieveking zieht zurück ins Elternhaus und dokumentiert das Zusammenleben mit seiner Mutter mit der Kamera. Dabei und bei seinen Recherchen in der Vergangenheit lernt er seine Mutter noch einmal völlig neu kennen.

Die Veranstalter und Kooperationspartner aus der VHS Bezirk Schwetzingen, Generationenbüro, den Seniorenbüros Ketsch und Oftersheim, sowie der Pro Seniore Residenz Brühl freuen sich auf zahlreiche Zuschauer. Da es aufgrund der aktuellen Hygienebestimmungen nur eine begrenzte Anzahl an Karten gibt, wird empfohlen der Vorverkauf im Kino Ketsch zu nutzen. Zudem können Karten an der Abendkasse erworben werden. Der Eintritt kostet 5 Euro. Der Film beginnt um 19:30 Uhr.

 

 

Termin: Montag,  21.09.20, 19.30 Uhr; Central Kino Ketsch, Beginn 19.30 Uhr

 

Zum Hintergrund: Die Zahlen sprechen für sich: In Deutschland leiden rund 1,7 Millionen Menschen an einer Demenzerkrankung, davon mehr als eine halbe Million an der Alzheimer-Krankheit. Und die Zahl der Erkrankten nimmt  kontinuierlich zu. Prognosen gehen von 3 Millionen Erkrankten im Jahr 2050 aus.

Besonders leiden die Angehörigen der Erkrankten, denn der geliebte Mensch verschwindet ganz langsam, manchmal aber auch erschreckend schnell. Um auf die Krankheit aufmerksam zu machen, findet jährlich am 21. September der Welt-Alzheimertag statt. Das diesjährige Motto lautet : „Demenz – wir müssen reden!“, denn es geht darum eine breite Öffentlichkeit auf die Situation der insgesamt mehr als 50 Mio. Demenzkranken und ihrer Familien aufmerksam zu machen.

In Schwetzingen gibt es u.a. mit dem Gesprächskreis pflegende Angehörige, dem Café Vergissmeinnicht und einer Kochgruppe Angebote zur Hilfe und Entlastung Erkrankter und deren Angehöriger.

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