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TSV Sulzbach und TuS Weinheim bekommen Kunstrasenplätze – 190 000 Euro Zuschuss von der Stadt

29. Juli 2019 | Leitartikel, Politik, Sport, Vereine, Weinheim

Kicken auf Kunst und Kork

 

Weinheim. Es ist sicher ein vorbildliches kommunales Projekt: Wenn zwei Vereine zum Wohl ihrer Mitglieder kooperieren, die Stadt das alles fördert und gemeinnützige Stiftungen ihren Beitrag leisten. Das ist dann wie ein Elfmeter. Dieses Projekt besiegelten jetzt im Weinheimer Rathaus Oberbürgermeister Manuel Just sowie Vertreter der beiden Weinheimer Sportvereine TSV Sulzbach und TuS Weinheim. Die beiden Clubs kooperieren: sie bilden Trainings- und Spielgemeinschaften auf der städtischen Sportanlage im Sulzbacher Westen.

Dort entstehen jetzt zwei Kunstrasenplätze, ein Fußballfeld und ein Kleinspielfeld. Beide Vereine hoffen nun, dass sie mit diesem modernen Angebot die Jugendlichen besser zum Sport bringen können.

Neben Just unterzeichneten jetzt die TSV-Vorstände Martin Jakob und Andreas Spether sowie Christoph Moritz und Sven Hartmann von der TuS den Vertrag, der unter anderem die Finanzierung des gemeinsamen Projektes sichert: Die Stadt fördert die Kunstrasen laut Sportförderrichtlinien und analog zu bereits bestehenden Kunstrasenplätzen mit 190 000 Euro, 120 000 Euro schießt der Badische Sportbund für den Sportstättenbau dazu, die in Weinheim ansässige Hopp-Foundation ist ein weiterer großzügiger Geldgeber. Für die Gesamtinvestition von 650 000 Euro ist dennoch ein Eigenanteil der Vereine erforderlich.

Die Vorstände Martin Jakob und Christoph Moritz zeigten sich zuversichtlich, dass es für beide Vereine einen positiven Schub in der Jugendarbeit geben wird. Der TSV Sulzbach hat rund 450 Mitglieder, die TuS etwa 120. Mit einem Baubeginn ist bereits in den nächsten Wochen zu rechnen, dann könnten die neuen Kunstrasen noch vor Winter fertig und bespielbar sein. Auch Ortvorsteher Frank Eberhardt und Carmen Harmand, die Leiterin des Amtes für Bildung und Sport, nahmen an der Vertragsunterzeichnung im Rathaus teil; beide hatten sich im Vorfeld engagiert in die Vorbereitungen eingebracht.

Angesichts der aktuellen Diskussion um Feinstaubbelastungen durch das Gummigranulat im Kunstrasen, ist die Stadt beim neuesten Projekt in Sulzbach übrigens schon auf der sicheren Seite, denn dabei wird als Material Kork statt Gummi eingebaut.

 

     

 

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