Sozialdezernentin Silvia Kempf betont mit einem Fachtag in der Manfred-Sauer-Stiftung in Lobbach die Wichtigkeit der Berufsorientierung

Jugendliche sollen nach der Corona-Zeit mehr in den Fokus rücken

Tauschten sich unter anderem bei der Netzwerktagung in Lobbach aus (von links): Elke Bach (Agentur für Arbeit Heidelberg), Julia Wink (Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis), Susanne Keppler (Jugendamt Rhein-Neckar-Kreis), Silvia Kempf (Sozialdezernentin Rhein-Neckar-Kreis), Kai Lepper (Agentur für Arbeit Heidelberg) und David Goka (Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis).

Jugendliche und junge Menschen mussten während der Pandemie oft zurückstecken und viele Einschränkungen hinnehmen – darunter auch die Möglichkeit, sich intensiv mit der Berufswahl auseinanderzusetzen. Persönliche Gespräche konnten nur wenige stattfinden, Praktika in den Betrieben waren nicht oder nur teilweise möglich, der direkte Kontakt zu den Lehrkräften wurde durch Wechsel- und Online-Unterricht erschwert. Auch Angebote zur konkreten Berufsvorbereitung wie Schreiben von Bewerbungen oder Gesprächstrainings mussten online stattfinden, wo doch gerade das Ausprobieren der eigenen Fähigkeiten so wichtig ist. Die Sozialdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Silvia Kempf, hatte deshalb am 14. Juli 2022 Akteure und Kooperationspartner im Rhein-Neckar-Kreis zur Tagung „Wege neu vernetzen: Berufsorientierung für junge Menschen im Rhein-Neckar-Kreis“ eingeladen, um neue Ideen für den Übergang von Schule zum Beruf im Landkreis zu diskutieren.

80 Personen folgten ihrer Einladung zum Fachtag Jugendberufshilfe, der in den Räumlichkeiten der Manfred-Sauer-Stiftung in Lobbach stattfand. Vertreterinnen und Vertreter von Schulen bzw. Schulverwaltung, der Arbeitsagentur und des Jobcenters, Kommunen, des Jugendamtes sowie der freien Träger der Jugendhilfe entwickelten Strategien, um gemeinsam junge Menschen gut zu unterstützen. „Eine zielgerichtete Begleitung ist nur möglich, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und sich regelmäßig und kontinuierlich austauschen“, so die Sozialdezernentin.

Da auch den Teilnehmenden in den letzten zweieinhalb Jahren der direkte Austausch erschwert wurde, fanden es alle umso erfreulicher, wieder persönliche Kontakte pflegen zu können. Langfristig sind weitere Treffen geplant, um die erarbeiteten Ideen zu vertiefen und zu realisieren. Informationen zur weiteren Netzwerkarbeit gibt es im Jugendamt Rhein-Neckar-Kreis, Telefon 06221/5221559, E-Mail [email protected].

Quelle: Landratsamt RNK

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